Der Deutsche Krebspreis 2026 für Versorgungsforschung geht an

Prof. Jochen Schmitt

Den Deutschen Krebspreis 2026 in der Kategorie „Versorgungsforschung“ erhält Prof. Dr. Jochen Schmitt, TU Dresden. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Frage, wie die Versorgung von Patient*innen systematisch verbessert werden kann, insbesondere auch in der Onkologie.

Unter seiner Leitung wurde die WiZen-Studie durchgeführt, die auf Basis von GKV-Abrechnungs- und Krebsregisterdaten zeigen konnte, dass Patient*innen in zertifizierten Zentren einen Überlebensvorteil haben. Die Ergebnisse dieser Studie liefern wichtige Erkenntnisse zur Qualität von Krebsbehandlungen in Zertifizierten Zentren gegenüber anderen Kliniken.

Mit seinen Forschungsarbeiten zeigt Professor Schmitt, wie Versorgungsforschung unmittelbar die Praxis verbessern kann: von der Entwicklung neuer Versorgungsmodelle über die methodische Grundlagenarbeit bis hin zur Erprobung neuer evidenzbasierter Versorgungsformen für Patient*innen. Damit hat er die Versorgungsforschung in Deutschland entscheidend geprägt.

Prof. Dr. Jochen Schmitt, © Med. Fakultät, TU Dresden
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